Posts by Pusikas

    Wir spielen schon und sind im Moment voll. Falls sich das die nächsten 1 oder 2 Wochen noch ändert, würde ich mich melden. Und ich glaube, ich habe Deine Freundschaftsanfrage weggeklickt, sorry. Gerne nochmal schicken. Wie gesagt, ich melde mich, wenn bei uns noch was frei wird!

    Okay, ich habe noch zwei Interessenten gefunden. @Namel, Du hast nicht mehr gesagt. Dabei?


    Wenn ich von allen den Discord-Handle habe, lade ich mal in eine Gruppe ein, damit wir Details klären können.


    Da im Moment noch nichts in Stein gemeißelt ist, können sich Interessierte gerne noch melden. Es wäre ja fast ein Wunder, wenn wir mit den ersten Fünf tatsächlich auch an den Start gehen. ^^

    Hallo,


    Bis wir alle geimpft sind, wird es wohl noch eine Weile dauern. Aber ich habe mittlerweile ziemlich viel D&D-Material auf Roll20. Da muss ich nicht lange und groß was vorbereiten. Finden sich ein 4-5 SpielerInnen die Lust auf klassisches Fantasy-Rollenspiel haben? Ich würde mich als GM anbieten. Nach Möglichkeit für einen (halbwegs) festen Termin am Abend 3-4h lang, zum Beispiel Mittwochs?

    • Charaktere sind sehr schnell erstellt. Das können wir alle gemeinsam in einer 0ten Sitzung machen. Ich habe haufenhaft fertige Portraits, oder Ihr könnt ein passendes mitbringen. Die meisten fertigen Abenteuer bringen auch fertige Charaktere mit. Wenn Ihr die verwenden wollt - auch fein.
    • Erfahrung mit D&D ist nicht notwendig. Wenn wir mehr als ein paar wenige Sitzungen spielen, lohnt es sich eventuell, das Grundregelwerk anzuschafen, und sei es nur, um das GamersIT zu unterstützen. :)
    • Ihr braucht einen (kostenlosen) Account bei Roll20. Und zwar einen pro SpielerIn. Und am besten auch einen bei Discord. Siehe nächster Punkt.
    • Ich will mit Voicechat spielen. Entweder mit dem Eingebauten von Roll20, oder über Discord. Ich habe etwas bessere Erfahrung damit gemacht, VTT und Voicechat zu trennen. Wenn das wirklich alle wollen, dann können wir auch mit Video spielen - das ist für mich aber hochgradig optional.
    • Ich mag weder das ganz große Theater am virtuellen Spieltisch, noch SpielerInnen, die ihre Charaktere vollständig auf die Werte reduzieren.
    • Ich suche erwachsene SpielerInnen. Ich werde keine extrem erwachsenen Themen ausspielen wollen. Aber ich will auch mal fluchen dürfen, ohne dass ich dafür einen Anruf von den Eltern bekomme.
    • Ich habe keine Lust auf Diskussionen mit COVIDioten und Querdenkern. Wer das alles für einen Hoax hält, und das dringend kommunizieren muss, braucht sich nicht zu melden. Danke.

    Klar: Wenn ich SpielerInnen schreibe, dann meine ich "Spielerinnen und Spieler". Geschlecht und Alter sind mir absolut egal.

    Mal was zu den Systemen. Ich spiele und leite im Moment D&D 5e, Conan (2D20 von Modiphius), Pathfinder 1 und Call of Cthulhu. Ich spiele Blades in the Dark, Scum & Villainy (beide effektiv das gleiche System) und Vampire. Und habe in der Vergangenheit noch einen Haufen mehr geleitet und gespielt. Rolemaster, DSA in allen Editionen, Werewolf, Fate, Hârnmaster, Dungeonworld und und und.


    Manche Systeme versuchen sich an Realismus, manche sind absichtlich abstrakt. Meine persönliche Erfahrung ist, dass komplexere Systeme nicht unbedingt mehr Spaß machen. Bzw die machen nur dann Spaß, wenn jeder diese Komplexität auch mag und nutzt. Ich persönlich liebe zum Beispiel Rolemaster, aber wenn ich den Spielern beim Steigern und Würfeln beiseite stehen muss, dann ist das wohl einfahc das falsche System für die Runde. Fate im Gegensatz dazu ist unglaublich einfach, war mir aber immer zu abstrakt. Charaktere sind in 2min gemacht, aber ich entwicklere keinen Bezug zu ihnen und bin genervt.


    In letzter Zeit sind viele Systeme auf den Markt gekommen, die einfacher und abstrakter sind, bei denen die Einstiegshürde zum Loslegen dafür geringer ist. Und die meisten von ihnen gefallen mir viel besser als Fate. Blades in the Dark und Dungeonworld sind so Beispiele. Sowohl das Spiel, als auch die Charaktererschaffung, sind extremst einfach und schnell. Man braucht auch nur normale, 6-seitige Würfel, und kein spezielles Set. Trotzdem entwickelt sich aus einfachen Regeln genügend Komplexität, dass das auch länger als 2 oder 3 Sitzungen lang Spaß macht. Das finde ich gut und elegant und passt für mich besser in die kürzere Zeit, die ich zum Spielen habe. Mehr als 3-4 Stunden am Stück werden es im Moment halt nicht. Früher haben wir einfach ganze Wochenenden durchgezockt.


    Ich finde die Einstiegshürde bei Systemen, bei denen es ein "Baukastensystem" oder Point-Buy-System für die Charaktererschaffung gibt, etwas zu hoch. DSA, Shadowrun, Earthdawn und so weiter wirken da für mich etwas aus der Zeit gefallen. Ich bin nicht zu blöd dafür, aber ich finde keine 4-5 Mitspieler, die dringend erstmal mehrere Stunden an ihren Charakteren basteln wollen. Und ich kann mit meiner Zeit eigentlich auch was Besser anfangen. Aber - das sind allesamt Liebhabersysteme mit einer treuen Fangemeinde. Man muss mehr Zeit investieren. Und man braucht eher eine feste Gruppe, mit der man sich regelmäßig, oder zumindest mehrmals trifft. Aber das ist ja vielleicht genau das, was Du willst.


    D&D 3, 3.5 und Pathfinder 1 sind keine Baukastensysteme, aber auch sehr komplex. Schon bei der Charaktererschaffung erschlagen einen die Möglichkeiten. Ich habe eine Gruppe, mit der wir Pathfinder spielen, und bei der alle diese Komplexität mögen. Aber wenn mal was dazwischenkommt und der GM kurzfristig absagen muss, kann man schlecht sagen: "Kein Problem, ich meistere uns ein Oneshot, macht Euch schnell Charaktere und los geht's!"

    Das funktioniert nicht, denn in weniger als 1h einen Charakter zu bauen ist nicht drin. Und der ist dann wahrscheinlich... suboptimal oder nicht ganz regelkonform. Die (kompletten) Regeln gibt es kostenlos im Netz. Hier zum Beispiel: https://www.d20pfsrd.com/ - aber ich würde auch Pathfinder 1 eher als "Liebhabersystem" bezeichnen, denn als einen guten Einstieg.


    Wir ignorieren mal D&D 4 (das gab es nicht - frag nicht danach). Bei D&D 5e wurden die Einstiegshürden massiv gesenkt. Charaktere sind sehr schnell gebaut. Die entwickeln sich erst noch und haben am Anfang nur wenige Tricks parat. Das Spiel ist relativ einfach. Wenn man was macht, würfelt man einen W20. Höher ist immer besser. Das lässt sich gut und schnell erklären. Realistisch ist da gar nichts. Die Settings sind allesamt extrem käsig und super high Fantasy und machen nicht viel Sinn. DIe Charaktere fangen klein an und werden sehr schnell sehr mächtig. Das ist aber bei Pathfinder, und anderen Systemen aus dieser Ecke nicht anders. Wenn man noch schneller starten will, dann gibt es bergeweise vorgefertigte Charaktere im Netz, hier zum Beispiel: https://dnd.wizards.com/charactersheets - wer schnell einsteigen will, wird da fündig. Das System eignet sich auch gut für Oneshots und spontane Runden.


    Allen diesen bisher genannten Systemen ist gemein, dass man "Helden" spielt. Die Charaktere sind extrem kompetent oder werden es sehr schnell. Weder bei DSA, noch bei D&D, PF oder Earthdawn wird einem gestandenen Recken ein Bauer mit einem rostigen Messer in der Hand ernsthaft gefährlich. Auch nicht, wenn er 5 Freunde mitbringt.


    Es gibt noch so Systeme, die sich um (fast schon unangenehmen) Realismus bemühen. Hârnmaster zum Beispiel. Da spielt man "normale" Menschen in einer mittelalterlichen Gesellschaft, die in eher ungewöhnliche Situationen gestoßen werden. Da ist man sehr fragil. Und auch bei Systemen wie Rolemaster zuckt man jedesmal zusammen, wenn eine Ratte nach dem Helden schnappt, denn es besteht die (wenn auch sehr geringe ) Chance, dass einen das Umbringt oder die Achillessehne durchtrennt wird oder was weiß ich. Wenn Du mit Deinem Junior spielen willst, ist so etwas wahrscheinlich nicht der ideale Einstieg.


    Dann gibt es noch die Systeme, die eher aus der Ecke der Erzählspiele kommen. Vampire, Werewolf und Artverwandte gehört dazu, aber auch Sachen wie Tremulus und Fate. Das hatte ursprünglich viel von Schauspielerei am Tisch, und geht für manche Leute fast schon Richtung Live-Rollenspiel. Man kann das aber auch deutlich bodenständiger spielen. Da wird zumindest oft erwartet, dass die Spieler direkt oder indirekt stark an der Story mitwirken. Das kann viel Spaß machen, ist aber sicher nicht jedermanns Sache.


    Call of Cthulhu ist noch zu erwähnen. Ein altes und sehr beliebtes System. Leicht zu verstehen - man hat (quasi) Prozentwerte und würfelt mit einem W100 drauf. Das kapiert eigentlich jeder sehr schnell und kann sich unter einem Wert von 70 gut was vorstellen. Das heißt einfach, dass man eine normal schwere Probe in diesem Bereich mit einer 70%igen Chance im ersten Anlauf meistert. Da sind die Boni von D&D und die Talende in DSA deutlich weniger offensichtlich. Man spielt meistens in den 1920ern und ist übernatürlichen Phänomenen auf der Spur. Akte-X von vor 100 Jahren sozusagen. Das kann auch sehr reizvoll sein, aber je nachdem wie man spielt ist es mehr Detektivstory oder mehr Horror. Fürs Spiel mit Kindern würde ich logischerweise hart weg vom Horro steuern.

    Eine Menge Systeme sind gar nicht so komplex, wie sie aussehen. Die Charaktererschaffung bei DSA lässt einem viele Freiheiten, aber man kann da (wie bei allen diesen "Baukastensystemen") beliebig viel Zeit darin verschwenden. Das eigentliche Spielen ist bei DSA nicht sonderlich kompliziert. Die Einstiegshürde ist bei D&D aber niedriger. Wenn Du mal irgendwo reinschnuppern willst, oder eine "Proberunde" mitspielen willst, kann der Spielleiter Dir sicher einen fertigen Charakter geben. Wenn ich leite, dann hatte ich auch schon oft genug ganze Gruppen, die keine Lust hatten, Charaktere zu bauen. Dann bereite ich halt 10 Charaktere vor, jeder sucht sich einen aus, fünf landen im Müll und los geht's. Dann wiederum gibt es Spieler, denen sich die Zehennägel aufrollen, wenn sie das hören.


    Und generell muss das mit dem System nicht wichtig sein. Da hat jeder seine Vorlieben, jeder mag was Anderes. Aber am Ende ist es meistens wichtiger, dass man nette Mitspieler und einen halbwegs fähigen Spielleiter hat. In meiner am längsten laufende Rollenspiel-Runde (seit weit über 20 Jahren) spielen wir ein System, das ich verabscheue. Egal.


    "Dank" Corona hat sich ja viel vom Rollenspiel-Geschehen ins Netz verlagert. Das hat für Anfänger aber den Vorteil, dass man sich einfach mal bei einer Runde anmelden kann und mitspielen kann. Ich bin jetzt viel auf Roll20 unterwegs, aber es gibt noch diverse andere Virtual Table Top (VTT) Systeme. Es gibt jedenfalls genügend Spielleiter, die Oneshots anbieten. Oft mit fertigen Charakteren. Da meldet man sich an, trifft (hoffentlich) nette Leute, spielt ein paar Stunden und das war's. Um einen ersten Eindruck zu bekommen ist das ideal. Du kannst das auch benutzen um zu sehen, was viel gespielt wird, und was nicht. Es nutzt ja auch wenig, wenn Du das perfekte System für Dich findest, und außer dem Autor und Dir das niemand spielt.

    Es gab schon sehr viele Läden für TCG und Rollenspiel in Gießen. Bismarckstraße, Bahnhof, Passage... Als es in MR nur den Comicladen (Anfang 90er) gab, sind wir auch nach Gießen in die Fußgängerzone zum Karstadt oder was das war, weil die öfters mal Magic-Booster hatten. Aber nichts hat sich dort gehalten.


    Gießen fühlt sich großer an als Marburg, aber was solche Spiele angeht, passiert hier einfach mehr.

    Hallo,
    Ich würde gerne wieder mehr Pen&Paper spielen. Ich komme aus Cölbe, Marburg ist also noch gut erreichbar. Bis nach Gießen mag ich nicht fahren. Genre und System sind mir egal, solange die Mitspieler nett sind. Ich mag keine sturen Rules-Lawyer und ich mag auch kein modernes Improvisationstheater am Tisch spielen. Alles dazwischen ist in Ordnung. Eher Plot-lastig oder eher Hack&Slay - alles fein. Ich bin umgänglich, stubenrein und spiele normalerweise keine Charaktere, die ihre Gefährten im Schlaf meucheln.



    Wenn keine Gruppe einen Spieler sucht, kann ich auch selber was leiten. Der Einfachheit halber wäre das wahrscheinlich D&D 5e, denn ich erwarte nicht, dass sich Fanatiker finden, die Lust auf Rolemaster oder BX oder so Zeug haben. Conan (2D20) kann ich auch leiten, oder Vampire (nicht Requiem!, wenn dann V20 oder V20DA). Aber auch da bin ich relativ variabel. Ich habe Material für ein paar Systeme und Kampagnen rumliegen.


    Ich habe keine Ahnung, wie viele aktive Rollenspielrunden es in Marburg gibt, bin mal gespannt.
    Gruß,
    Pusikas / Frank

    Hallo allerseits,


    Ich suche eine Pen & Paper Gruppe im Großraum Marburg / Gießen. Als Spieler. Würde aber auch mal was meistern, wenn ich die Leute kennengelernt habe.


    Was das System angeht, bin ich nicht groß festgelegt. Habe schon alles Mögliche gespielt und gemeistert. Selbst benutze ich am liebsten D&D 5e, Rolemaster, HARP, Harnmaster oder die alten Storyteller-Systeme (Vampire, Werewolf, etc). Ich stehe mit DSA, Shadowrun und Earthdawn auf Kriegsfuß.


    Vom Setting her nehme ich fast alles. Fantasy, Harte SF, Horror, Pulp, alles gut. Ich stehe nicht so sehr auf die Mischung von Fantasy und Sci-Fi. Ich mag es nicht, wenn Ork-Psikrieger meine Aetherbarke im Hyperraum entern. Cyberpunkt geht OK, zu Steampunk habe ich noch keine Meinung, würde ich mal ausprobieren.


    Ich stehe nicht so sehr auf reinen Kampf und Figürchen. D&D 3 bis 4 waren daher nicht so meins, geht aber auch OK. Nichts gegen Kampf mit Minis. Sobald das ganze Spiel nur daraus besteht, Minis zu bewegen, oder irgendwer will, dass ich die Dinger auch noch anmale, ist das nicht meins. Und ich mag auch nicht, wenn es zu sehr Richtung Theater geht. Manche Vampire-Runden werden da etwas exzessiv und wirken mehr wie Theaterproben oder Selbsthilfegruppen. Alles dazwischen ist okay.


    Falls das irgendwem wichtig ist, bin ich Ü30, männlich und stubenrein. Ich suche eine Gruppe, weil sich meine alten Gruppen im Laufe der Jahre durch Umzüge zerlegt haben.