Modelle außerhalb der Waffenreichweite verwunden?

  • Hallo, liebe Mitspieler!
    In der Liga (die ja die erste in der neuen Edition ist) kam es mittlerweile schon dreimal zu einer Frage bezüglich des Verwundens außerhalb der Waffenreichweite. Bei zwei Spielen habe ich zugeschaut, beim dritten selbst gespielt. Die zwei Beispiele,die mir in Erinnerung geblieben sind, habe ich mal zur Diskussion gestellt:

    Die erste Antwort war:

    Quote

    1. Falsch

    2. Nein


    Jedenfalls wenn ich beide Punkte richtig verstanden habe. Um Modelle
    außerhalb der maximal Reichweite der genutzten Waffe entfernen zu
    können, brauchst du im schießenden Trupp eine Waffe mit größerer
    Reichweite. Mit der Entfernungsermittlung bei dem Schritt "Welche Waffe
    darf überhaupt schießen?" hat das aber nichts zu tun.

    Ich habe anschließend,um sicher zu gehen, noch einmal das problematische an der Regelstelle aufgezeigt:

    Antwort:

    Ich verfolge das ganze noch einmal weiter, aber aktueler Konsens scheint zu sein: Nein,Waffen können niemals nicht Modelle außerhalb ihrer Waffenreichweite töten. Einzige Situation, wo dies quasi durch das nacheinander Abhandeln der Verwundungen so ausschaut ist, wenn zuerst eine Waffe mit größerer RW abgehandelt wird und dann keine Modelle MEHR in RW der nächsten Waffe mit kleinerer Reichweite stehen. Dieser Fall wurde aber ja schon in der ersten Version des RB letztes Jahr ganz normal erklärt.

    Also: In unseren 3 Situationen war es ja nie spielentscheidend,also alles ok, aber sowohl die Dämonetten, als auch die Scouts wären regelkonform NICHT betroffen worden.
    Dachte mir,vielleicht hilft dasja in Zukunft, Diskussionen oder Unsicherheiten zu vermeiden... irgendwann kann man ja auch mal auf Leute treffen, die nicht so toll und locker sind wie die Teilnehmer unserer Liga hier. ;)

    Der Imperator beschützt

  • Ok, das liest sich etwas konfus...

    Also, ich sehe es so:
    Schussphase.
    Einheit A will auf Einheit B in 23" Entfernung schiessen, also:

    --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    A: Sichtlinie checken. Jeder, der was sehen kann, kann auch schiessen, wenn:

    B: Reichweiten überprüfen. Jedes Modell des Trupps überprüft quasi einzeln,
    bis zum ersten (oder auch vordersten) Modell der Einheit B.
    Dann das übliche Treffen und Verwunden.
    Bei Flammenschablonen wird natürlich angelegt, auch mehrfach.

    C: Die Verwundungen ergeben einen Wund-Pool.
    Wann welche Verwundung und der entsprechende Rüstungswurf abgehandelt wird, bestimmt der schiessende Spieler.

    D: Dann werden die Verluste entfernt. Bis der Wund-Pool leer ist, oder die Einheit vernichtet.
    --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Dabei ist es völlig egal, ob die andere Hälfte von Einheit B nicht in Waffenreichweite steht. Der Beschuss wird "Einheitenweise" abgehandelt, und nicht Modellweise...deshalb diese "Wund-Pool"-Geschichte von GW...
    Das meint auch der schrecklich formulierte Satz, den Lord Daidalos zitiert... :rolleyes:

    Dein Beispiel mit den Scouts war deshalb so, weil nur 2 Scouts in Sicht standen, die anderen 3 hinter ner Mauer.
    Man kann nur töten, was man auch sieht...Ausnahme: Blast+Large Blast...

    Die Brennaboyz haben es auch richtig gemacht.

    Also:

    Frage 1: Richtig!

    Frage2: Ja.

    Warum überhaupt die Diskussion um verschiedene Waffenreichweiten eines Trupps aufkam, ist mir rätselhaft.
    Das Regelwerk ist da ausnahmsweise mal eindeutig...relativ...

    Ich will hier übrigens nicht rumdiskutieren, oder meckern, aber einen Konsens zu finden, ist, glaub ich, im Interesse aller Spieler.

    "Wenn Wahlen etwas ändern würden, wären sie verboten!"

  • Ich bin blind.^^
    Erstmal: Zu allem, außer "(...)Dabei ist es völlig egal, ob die andere Hälfte von Einheit B nicht in
    Waffenreichweite steht. Der Beschuss wird "Einheitenweise" abgehandelt,
    und nicht Modellweise(...)" vollkommen zu. Das ist ja auch wichtig für die anderen Spieler,weilesbei verschiedenen Waffenreichweiten oder einem Fall wie den Brennaboys geklärt werden musste. Dann zum oberen Satz, der ja just unsere Situation betraf... Habe gerade nochmal die Faktenlage durchgehen wollen und bin dabei auf folgenden Satz im aktuellen FAQ gestoßen:


    F: Wenn eine
    Schussattacke
    gegen eine Einheit durchgeführt wird,
    können Verwundungen aus dem Verwundungsvorrat auch Modellen zugeteilt werden, die sich außerhalb der Reichweite aller
    Modelle der schießenden Einheit befanden (wenn zum Beispiel
    nur die Hälfte der Zieleinheit in Reichweite der schießenden Einheit war)? (Seite 15)
    A: Nein.

    Womit das dann wohl auch geklärt ist, oder? :)
    Und nein,ich hab das auch so verstanden, dass Du nur offene Fragen klären helfen wolltest, genau wie ich.Sozusagen für´s höhere Wohl der Liga :)
    Besten Gruß!

    Der Imperator beschützt

  • Ok, ich hab dann auch mal das FAQ gelesen. :D
    Hier das Zitat, das im Englischen so bescheiden war:

    "außer reichweite
    Ändere den Satz wie folgt: „Sofern ein schießendes modell den Feind in reichweite hatte, als Trefferwürfe abgelegt wurden, gilt das schießende modell für die Dauer der abwicklung der Schussattacke als in reichweite befindlich, selbst wenn das entfernen von Verlusten dazu führt, dass sich das nächste feindliche modell eigentlich außer reichweite befindet.“"

    Damit hat sich die Sache ja. Hoffentlich endgültig.
    Und ich freue mich über solch eine zivilisierte Diskussionskultur, ich hab auch schon Sachen erlebt... :huh: ...seltsame Leute gibts...

    "Wenn Wahlen etwas ändern würden, wären sie verboten!"